Rechtsprechung der Landgerichte

LG Dortmund * 4 S 139/10

(…) Den Restwert des Fahrzeuges schätzt die Kammer unter Heranziehung des Schadengutachtens, das hinsichtlich seiner Richtigkeit von dem Beklagten nicht angegriffen wurde, auf 400,00 €. Die Klägerin muss sich entgegen der Auffassung des Beklagten aus mehreren Gründen nicht auf das „Restwertangebot“ des Zeugen H., der daher auch nicht zu hören war, verweisen lassen. Der Bundesgerichtshof hat entschieden,…

 

LG Frankfurt/Main * 2 - 16 S 285/04

(...) Die zulässige Berufung ist begründet, der Klägerin (Anm.: Versicherung) steht gegen die Beklagten kein Anspruch auf Schadensersatz wegen Erstattung eines falschen Gutachtens zu. Ein solcher Schadensersatzanspruch der Klägerin ergibt sich dem Grunde nach nur dann, wenn der Sachverständige ein fehlerhaftes Gutachten erstattet hat und ihr dadurch ein Schaden entstanden ist. Als diejenige, für…

 

LG Kleve * 6 S 39/08

Der Sachverständige muß sich zunächst ein eigenes Bild von dem eingetretenen Schaden und dem hiernach zu schätzenden Restwert machen. Die Einholung der Angebote dient zum einen dazu, den vom Sachverständigen geschätzten Restwert mit der Marktwirklichkeit abzugleichen. Umgekehrt sind die Angebote selbst wieder Bestandteil der Wertermittlung. Die Seriosität der Angebote beurteilt sich wiederum im…

 

LG Stade * 1 S 41/12

(...)Der Kläger als Geschädigter war berechtigt sein totalbeschädigtes Fahrzeug nach Vorliegen des Gutachtens der Sachverständigen …. vom 21.02.2012 am 23.02.2012 zu dem in dem Gutachten aufgeführten höchsten Restwertangebot in Höhe von 600,00 € zu verkaufen. Er war nicht verpflichtet, zuvor der Beklagten im Hinblick auf ihr Schreiben vom 15.02.2012 oder aber unabhängig von diesem Schreiben überhaupt…

 

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