Rechtsprechung der Amtsgerichte

AG Aachen * 102 C 168/13

 

AG Altötting * 1 C 558/14

Hinsichtlich der weiter zwischen den Parteien streitigen Frage der Erstattungsfähigkeit von UPE-Aufschlägen und Fahrzeugverbringungskosten ist das Gericht nach wie vor in ständiger Rechtsprechung der Auffassung, dass diese auch bei fiktiver Abrechnung erstattungsfähig sind, wenn sie im regionalen Bereich üblicherweise anfallen. Dass dies der Fall ist, ist dem Gericht durch eine Vielzahl von…

 

AG Bad Oeynhausen * 18 C 364/13

Die Beklagten müssen der Klägerin auch die UPE-Aufschläge erstatten. Prozentuale Aufschläge auf Ersatzteilpreise können auch bei der fiktiven Abrechnung verlangt werden, wenn und soweit sie regional üblich sind (OLG Hamm, Urteil vom 30.10.2012, Az. 9 U 5/12, Rn. 22). Hierbei ist auf die regionale Üblichkeit bei Markenwerkstätten abzustellen, weil die Beklagten nicht dargelegt haben, dass sich die…

 

AG Darmstadt * 308 C 52/14

Die Klägerin kann vorliegend die im Sachverständigengutachten der (...) vom 16.10.201.3 kalkulierten Reparaturkosten auch hinsichtlich der Verbringungskosten, der Ersatzteilaufschläge und der Lackierkosten als Schadensersatz geltend machen.
Die im Gutachten angesetzten Verbringungskosten und UPE-Aufschläge sind zu ersetzen,
wenn diese bei einer Reparatur in einer (regionalen) markengebundenen…

 

AG Dortmund * 436 C 1027/13

Die Ortsüblichkeit der Verbringungskosten ergibt sich aus dem Privatsachverständigengutachten des Klägers, nachdem der Sachverständige dieser ausdrücklich in seine Schadenskalkulation einbezogen hat. Entgegen der Ansicht der Beklagten ist das Gutachten auch nicht ohne örtlichen Bezug, sondern wurde ausdrücklich im Hinblick auf die Reparaturwerkstatt Autohaus … in Holzwickede erstellt.

Weiterhin…

 

AG Düsseldorf * 58 C 3970/14

Die…

 

AG Eschwege * 2 C 627/97

Sowohl die Zuschlagskosten als auch die Verbringungskosten sind zur Herstellung i. S. des § 249 Satz 2 BGB erforderlich und damit zu ersetzen. Es ist gerichtsbekannt, dass ein 15%iger Aufschlag auf die empfohlenen Ersatzteilpreise des Herstellers im hiesigen Raum üblich sind und erhoben werden. Es handelt sich mithin um Kosten, die notwendigerweise anfallen, würde die Klägerin Naturalrestitution…

 

AG Essen * 10 C 56/99

Auch bei der fiktiven Abrechnung ist der Geschädigte berechtigt, die Preise bzw. die durchschnittlichen Preise einer markengebundenen Fachwerkstatt in Rechnung zu stellen. Der Geschädigte braucht sich nicht auf durchschnittliche Verrechnungssätze verweisen zu lassen, in denen auch die Preise sog. freier Werkstätten berücksichtigt sind. Dabei ist nach Auffassung des Gerichts auch maßgeblich, dass…

 

AG Gelsenkirchen * 36 C 471/99

Der Kläger kann von den Beklagten restliche Reparaturkosten von DM 423,92 verlangen. Grundlage ist die Kalkulation des Sachverständigen vom 14.01.1999. Dieser hat die Stundenverrechnungssätze der für den Kläger nächsterreichbaren Vertragswerkstatt zugrundegelegt. Entgegen der Ansicht der Beklagten muss der Kläger sich nicht auf die von der DEKRA ermittelten mittleren Stundenverrechnungs-sätze verweisen…

 

AG Hattingen * 6 C 191/13

Das Gericht kam nach Auswertung der überzeugenden Ausführungen des gerichtlich bestellten Sachverständigen zu dem Ergebnis, dass eine Beilackierung vorliegend erforderlich ist, da eine Farbtonabweichung sonst unvermeidlich wäre. Daher sind diese Kosten auch bei fiktiver Abrechnung erstattungsfähig. Auch die weiteren Abzüge hielt das Gericht für nicht gerechtfertigt. Dem Kläger ist es nach der Rechtsprechung…

 

AG Kronach * 1 C 31/98

Die Verbringungskosten stellen einen adäquat kausalen Schaden dar. Es handelt sich hierbei um Kosten, die zur Durchführung einer ordnungsgemäßen Reparatur des PKWs aufgewendet werden müssen. Bei Auswahl der Rep.-Werkstatt besteht Wahlfreiheit. Geschädigter ist nicht gezwungen, eine Rep.-Werkstatt zu beauftragen, bei der Verbringungskosten nicht anfallen. Die Verbringungskosten stellen daher einen…

 

AG Leipzig * 118 C 2254/14

Auch im Falle abstrakter Abrechnung kann der Kläger als Schadensersatz von der Beklagten die Bezahlung der im Gutachten ausgewiesenen UPE Aufschläge verlangen. Die Erhebung der sogenannten UPE-Aufschläge stellt im Leipziger Reparaturgeschehen die Regel und nicht die Ausnahme dar. Der Beklagten ist zuzugeben, dass UPE-Aufschläge nicht immer und nicht immer in gleicher Höhe erhoben werden. Dass hier…

 

AG München * 343 C 1405/97

Es ist ständige Rechtsprechung, dass der Geschädigte Ersatz der fiktiven Reparaturkosten verlangen kann, auch wenn er die Reparatur selbst ausführt, sein Fahrzeug in beschädigtem Zustand weiter gebraucht oder es unrepariert verkauft oder in Zahlung gibt. Das Gericht ist in Anlehnung an die Entscheidung des Landgerichts München I im Verfahren 19 S 7808/95 (Urteil vom 24. 08. 1995) auch der Auffassung,…

 

AG Neuss * 42 C 531/96

Wenn die Vertragswerkstätten vor Ort üblicherweise Aufschläge auf Ersatzteilpreise erheben und Stundenverrechnungssätze über dem Durchschnitt berechnen, sind diese auch fiktiv zu erstatten. Dies gilt um so mehr, wenn das Unfallfahrzeug neuwertig ist und noch unter die Herstellergarantie fällt.

 

AG Pinneberg * 62 C 29/15

Gemäß § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB kann der Geschädigte den zur Reparatur objektiv erforderlichen Geldbetrag verlangen und zwar auch dann, wenn er das beschädigte Fahrzeug nicht oder zu tatsächlich günstigeren Konditionen repariert hat. Maßgeblich ist, was ein verständiger, wirtschaftlich denkender Betrachter in der Lage des Geschädigten zur Schadensbeseitigung für zweckmäßig und notwendig halten durfte.…

 

AG Recklinghausen * 55 C 131/99

Dem Kläger ist durch den Verkehrsunfall ein ersatzfähiger Schaden in Höhe der Reparaturkosten von DM 2454,63 entstanden.
Zu diesen Reparaturkosten gehören auch die Kosten in Höhe von DM 162,40, die für eine Fahrzeugverbringung laut Gutachten entstanden wären, soweit die Beklagten der Ansicht sind, dass diese Kosten außer Ansatz zu bringen sind, wenn das Fahrzeug nicht repariert wird, kann dem…

 

AG Salzwedel * 31 C 158/14 (III)

Hinsichtlich der Schadenshöhe ist der Beklagte auch verpflichtet, die geltend gemachten restlichen sogenannten UVP-Zuschläge und Verbringungskosten zu zahlen.

Dies ergibt sich aus § 249 II 2 BGB. Danach beinhaltet der erforderliche Geldbetrag (zum Schadensausgleich) die Umsatzsteuer nur, wenn diese auch tatsächlich angefallen ist. Aus der Sicht des Gerichts ergibt sich daraus zweierlei:

–…

 

AG Stade * 61 C 757/13

Nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme, nämlich der Einholung des schriftlichen Sachverständigengutachtens vom 24.03.2014 steht zur Überzeugung des Gerichts fest, dass die streitgegenständlichen Verbringungskosten und UPE-Aufschläge über den Betrag von 230,20 € bei einer örtlich markengebundenen (hier: VW) Fachwerkstatt angefallen wären im Falle der Durchführung der Reparatur betreffend die streitgegenständlichen…

 

AG Walsrode * 7 C 606/13(11)

Gem. § 249 I BGB muss derjenige, der zum Schadensersatz verpflichtet ist den Zustand herstellen, der bestehen würde, wenn der zum Ersatz verpflichtete Umstand nicht eingetreten ist. Nach ständiger Rechtsprechung kann der Anspruch auch fiktiv geltend gemacht werden, wie im vorliegenden Fall (vergl. BGH VI ZR 401 /12 vom 19.02.2013). Der Geschädigte darf bei einer fiktiven Schadensabrechnung…

 

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